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RSSPrint

AG Stille Geburt

Wenn die Geburt zugleich ein Abschied ist, wenn ein Kind bereits im Mutterleib verstorben ist und dann geboren wird oder wenn Eltern im Rahmen von Pränataldiagnostik schwerwiegende Entscheidungen treffen müssen, brauchen sie besonderen Beistand.  

Rund 15 Seelsorger*innen der evangelischen und katholischen Kirche bieten

  • an den meisten Krankenhäusern mit geburtshilflichen Stationen ihre seelsorgliche Begleitung für betroffene Eltern an.
  • gemeinschaftliche Bestattungen (Urnenbeisetzungen und Erdbestattungen) der nicht bestattungspflichtigen Kinder an. Die Einladung und Durchführung der Sammelbestattungen wird durch die Seelsorger*innen gewährleistet, auf mehreren kirchlichen Friedhöfen ermöglicht und zum größten Teil auch finanziert.
  • betroffenen Paaren Begleitung in Form von regelmäßigen Trauergruppen an.
  • jährlich in Berlin und Potsdam Gedenkgottesdienste für betroffene Familien an.

 

Alle Kliniken in kirchlicher Trägerschaft mit geburtshilflichen Stationen in Berlin, z.B. das Katholische St. Joseph Krankenhaus Tempelhof und das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau, legen besonderen Wert auf die ganzheitliche Begleitung der von Fehl- und Totgeburt betroffenen Paare. Die interdisziplinären Begleitangebote umfassen Seelsorge und die Kooperation mit weiterführenden Beratungs- und Begleitangeboten sowie die Durchführung von Bestattungen. An den Krankenhäusern kommunaler und freier Trägerschaft sind es vor allem die Seelsorgerinnen und Seelsorger, die sich dieser Begleitung in Kooperation mit Klinik und weiteren Fachstellen annehmen.

Seelsorgerinnen und Seelsorger unserer Kirchen sind seit vielen Jahren im ökumenischen Arbeitskreis zum Thema „Stille Geburt“ vernetzt. Der Fachaustausch findet 2-3 mal jährlich statt. 

Sprecher*innen des AK Stille Geburt sind: Luzia Hömberg und Monique Tinney. 

monique.tinney(at)charite.de  Luzia.Hoemberg(at)erzbistumberlin.de

 

 

 

Letzte Änderung am: 02.11.2021